Paza la Paz

ist ein spanisches Wortspiel aus "ein Schritt zum Frieden" und "Friede sei mit dir". Mit der Ausbildung und Förderung von Jugendlichen macht Horyzon in Kolumbien genau das.

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Espas pa mwen

ist kreolisch, bedeutet "ein sicherer Ort für mich" und ist, was Horyzon den Mädchen und jungen Frauen in Haiti bietet. Erfahren Sie mehr zu unserem Projekt in Port-au-Prince.

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شفى أمل

ist arabisch, bedeutet "Die Hoffnung zurück bringen" und das mach die Partnerorganisation von Horyzon in den palästinensischen Gebieten für Jugendliche mit Behinderungen und Traumata.

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ভালবাসার সাথে একে অন্যের সেবা করা

ist bengalisch, bedeutet "aus Liebe einander helfen" und ist das Motto unserer Partnerorganisation YWCA Bangladesch.

HCDP Bangladesch

Über Horyzon

Horyzon, die Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche, wurde 1969 als Kommission des Cevi Schweiz gegründet. Heute ist Horyzon eine eigenständige Stiftung, die für ihre Gemeinnützigkeit von der ZEWO anerkannt ist.

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Projekte & Partner

Horyzon arbeitet mit Partnerorganisationen aus dem Netz der weltweit über 200 nationalen YWCA- und YMCA-Verbände zusammen, deren Profil, Philosophie und Konzeption der sozialen Programme in hohem Grad mit denen von Horyzon übereinstimmen.

Projekte

Themen

Horyzon konzentriert seine Arbeit thematisch auf den Bereich Bildung im Sinn einer non-formalen Vermittlung von Wissen, Kompetenzen und Fertigkeiten. Horyzon hat drei Arbeitsschwerpunkte: Arbeitsmarktfähigkeit, Gesundheitsförderung und gesellschaftspolitische Bildung.

Themen
  • SO können Sie helfen

  • Spenden

    Ihre Spenden werden direkt in Projekte unserer Partnerorganisationen investiert. Horyzon ist einer kostengünstigen und effizienten Arbeitsweise verpflichtet. Wir sind Träger des ZEWO Gütesiegels und ISO 9001 zertifiziert. Zu den Donatoren gehören DEZA, Brot für Alle, Kantone, Gemeinden, Firmen, Stiftungen, Kirchgemeinden und Privatpersonen. Spenden an Horyzon können von den Steuern abgezogen werden. → Spendenmöglichkeiten

    2010 Education Pay School Dhaka 1.xnbak
  • Laufen für eine gerechtere Welt

    Mitte der 80er Jahre brachte Horyzon das Konzept des 2-Stunden-Laufs von den USA in die Schweiz. Jährlich finden rund 3 Sponsorenläufe statt, bei welchen der Ertrag jeweils einem unserem Projekt zugute kommt. → Sponsorenläufe

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  • Volontariat

    Horyzon bietet Volontäreinsätze bei den Projektpartnern an. Du arbeitest und lebst bei einem ausländischen YMCA oder YWCA und erhältst so einen intensiven Einblick in Kultur, Lebensweise und in die Projektarbeit. Ein Volontäreinsatz ist eine einzigartige Chance und eine grosse Herausforderung. → Einsätze weltweit

    080430 Bangladesch Voluntairs 001 Esther Kohli

Faika aus Haiti

Faika lebt mir fünf Geschwister und ihrer Mutter in einer kleinen Hütte. Ihr Vater wurde verhaftet weil er gegenüber seiner Familie gewalttätig war. Der Familie fehlt das Geld für Schuluniformen und Bücher, die Kinder können nicht zur Schule gehen. Seit 2011 besuchen Faika und ihre Schwester diverse Programme von YWCA Haiti. Dort haben sie unter anderem schreiben, lesen und Mathematik gelernt. Faikas Motivation und Entschlossenheit sind ansteckend und dank ihrem Ansporn fand ihre Mutter einen Weg, ohne fremde Unterstützung zwei Kindern ein Schuljahr zu ermöglichen.

Dank dem Horyzon-Programm des YWCA Haiti darf Faika auf eine gute Ausbildung hoffen und eine für sie vielversprechende Zukunft planen. Faika sagt: „Ich weiss nicht, was ich tun würde ohne meine Familie im YWCA, welche mir so viel Aufmerksamkeit, Ausbildung und Liebe schenkt“.

Unser Projekt in Haiti
Foto Faika Lifestory Haiti2

Samia aus Bangladesch

Weil Samias Eltern die Schulbildung für ihre Kinder nicht bezahlen konnten, kontaktierte ihre Mutter YWCA Bangladesh. Samia nahm an zahlreichen weiteren Aktivitäten des YWCA Bangladesch zum Thema Gesundheit, Bildung und Demokratie teil und wurde an der Free School in Mirpur aufgenommen. Nach Abschluss der Free School absolvierte sie erfolgreich die High School und studiert mittlerweile an der lokalen Hochschule „Vashantek Gouvernment College“. Neben dem Studium ist sie weiterhin im YWCA aktiv.

So kämpft sie beispielsweise gegen die Zwangsverheiratung junger Frauen und setzt sich für den Umweltschutz ein, indem sie als Mitglied des Jugendgesundheits- und Umweltvereins die Menschen für den Stromverbrauch sensibilisiert. Zudem informiert sie ihr Umfeld über wichtige Gesundheitsthemen und arbeitet nebenbei als Hauslehrerin, um sich ihr Studium finanzieren zu können.

Unser Projekt in Bangladesch
Foto Samia Lifestory Bangladesch

Oscar - vom Sozialfall zum Sozialarbeiter

Seine Kindheit verbrachte Oscar auf den Strassen von Santander, Kolumbien. Er lebte vom Waffenschmuggel für kriminelle Gruppierungen. Als er das Freizeitprogramm des YMCA kennenlernte, distanzierte er sich vom Leben auf der Strasse und wurde ein regelmässiger Teilnehmer der Aktivitäten. Die Ideen der Jugendleiter des YMCA gefielen Oscar. Sie sprachen vom Frieden, von gewaltfreiem Zusammenleben, von Rechten und Pflichten und wie Oscar sich dafür einsetzen konnte.

Als er älter wurde machte er die Jugendleiterausbildung, leitete seine eigene Gruppe und führte mit den Kindern jene Aktivitäten durch, die damals sein Leben verändert hatten. Oscar besuchte wieder die Schule, machte seinen Abschluss und studierte soziale Arbeit. Heute ist er beim YMCA als Sozialarbeiter angestellt und unterstützt die Jugendlichen bei ihrem täglichen Kampf gegen die Gewalt und den Drogenhandel.

Unser Projekt in Kolumbien
Foto Oscar Lifestory Kolumbien5

David aus Palästina

David ist 30 Jahre alt, kommt aus Jenin, Palästina und hat bei einem Arbeitsunfall in einer Plastikfabrik seinen rechten Unterarm verloren. Da die Fabrik nicht für die ärztlichen Behandlungskosten aufkam, mussten David und seine Frau ihre Ersparnisse für die Spitalkosten aufbrauchen. Aufgrund seiner Arbeitsunfähigkeit konnte er daher auch nicht mehr für seine Frau und den kleinen Sohn sorgen. Doch dank der Therapie im Wiedereingliederungsprogramm und einem kleinen Darlehen eröffnete er einen Kleiderladen.

Diesen führte er bis 2016, bis ihn sinkende Einnahmen dazu zwangen, sein Geschäftsmodell zu ändern. Deshalb baute David den Kleiderladen in ein Café mit Billardtischen um. Seit der Neueröffnung sind die Einnahmen nun gestiegen und David kann jeden Monat USD 150.– sparen. Dieses Geld möchte er für die Ausbildung seiner drei Kinder auf die Seite legen.

Unser Projekt in Palästina
Foto David Lifestory Palaestina3